Gymivorbereitung: Theorie zu Pronomen (Auszug)

TH

Pronomen sin entweder Begleiter eines Nomens oder dessen Stellvertreter (anstatt eines Nomens, steht ein Pronomen). Sie sind deklinierbar, passen sich also dem Genus, Numerus und Kasus des Nomens an. 

Artikel

Pronomen, die in Form eines bestimmten oder unbestimmten Artikels ein Nomen begleiten, kommen besonders häufig vor. Schau dir hier an, wie sich die Artikel in den vier Fällen verändern. 

bestimmteNominativAkkusativDativGenitiv
männlichder Baumden Baumdem Baumdes Baumes
weiblichdie Mausdie Mausder Mausder Maus
sächlichdas Hausdas Hausdem Hausdes Hauses
Mehrzahldie Kinderdie Kinderden Kindernder Kinder

unbestimmteNominativAkkusativDativGenitiv
männlichein Baumeinen Baumeinem Baumeines Baumes
weiblicheine Mauseine Mauseiner Mauseiner Maus
sächlichein Hausein Hauseinem Hauseines Hauses

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Aufgepasst: Nomen in der Mehrzhal haben KEINEN unbestimmten Artikel. Beispiel: Ich habe gestern ein Kind gesehen. - Ich habe gestern Kinder gesehen.

Personalpronomen

Personalpronomen werden häufig stellvertretend für ein Nomen benutzt. Auch sie verändern sich je nach Fall. 

PersonNominativAkkusativDativGenitiv
1. Singularichmichmirmeiner
2. Singulardudichdirdeiner
3. Singularer/sie/esihn/sie/esihm/ihr/ihmseiner/ihrer/seiner
1. Pluralwirunsunsunser
2. Pluralihreucheucheuer
3. Pluralsiesieihnenihrer

Weitere Pronomenarten

Es gibt noch andere Pronomenarten (sieben um genau zu sein). Diese musst du zwar nicht voneinander unterscheiden können, aber du solltest erkennen können, ob ein Wort ein Pronomen ist oder nicht. Du kannst dir hier ein paar weitere Beispiele ansehen.   

Possessivpronomen zeigen uns an, wem etwas gehört. Sie zeigen also Besitz oder Zugehörigkeit an.
Beispiele: meine Jacke, eure Katze, sein Haus

Diese Pronomen sind rückbezüglich, beziehen sich also auf das Subjekt zurück. 
Beispiele: ich sehe mich, du schminkst dich, ihr schämt euch

Relativpronomen können einen Nebensatz einleiten, der den Hauptsatz etwas genauer erläutert. 
Beispiele: 
Hier ist der Baum, den ich meine. 
Das ist der Junge, dessen Hund ich so gerne mag. 

Mit Interrogativpronomen können wir Fragen stellen.
Beispiele: Welcher Zahn muss gezogen werden?
Wer kommt bald vorbei? Wessen Katze ist das?  

Demonstrativpronomen zeigen auf etwas bestimmtes. Sie heben etwas hervor oder betonen etwas. 
Beispiele: Diese Frau hat mir geholfen. Jene Pferde gehören Herrn Müller. 

Demonstrativpronomen beziehen sich auf etwas Unbekanntes oder Unbestimmtes. 
Beispiele: Wird jemand dort sein? Dort drüben höre ich etwas. 

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