Fragen zur Gymiprüfung für das Langzeitgymi

Hier sind einige häufig gestellte Fragen zur Gymiprüfung für das Langzeitgymnasium von Edufox beantwortet. Vielleicht hast du dir diese auch schon gestellt?

Wie viel Zeit habe ich?

Die Sprachprüfung dauert 45 Minuten. Für das Schreiben des Aufsatzes und das Lösen der Mathematikaufgaben hast du jeweils 60 Minuten. Viele Schüler finden die Zeitvorgabe für die Sprach- und Mathematikprüfung herausfordernd, empfinden das Verfassen des Aufsatzes jedoch als machbar.  Achte während der Vorbereitung immer wieder auf die Uhr und gewöhne dich daran, die Zeit im Blick zu behalten. Natürlich solltest du dein Uhr am Tag der Gymiprüfung nicht zu Hause vergessen.

Wo melde ich mich für die Aufnahmeprüfung an?

Du erhältst die Anmeldeformulare bei den Informationsveranstaltungen der jeweiligen Gymnasien. In der Regel läuft es so ab, dass du dich zusammen mit deinen Eltern für dein Wunsch-Gymnasium entscheidest und ihr dann zusammen die vom Gymnasium organisierte Informationsveranstaltung besucht. Du kannst natürlich das jeweilige Schulsekretariat kontaktieren und die Anmeldeformulare dort anfragen. Schliesslich kannst du dich auch online anmelden auf: http://www.zentraleaufnahmepruefung.ch 

Kann ich meine Prüfung einsehen, nachdem ich sie abgelegt habe?

Ja, und du solltest diese Möglichkeit auch wahrnehmen. Falls du ein negatives Prüfungsergebnis erhältst, nutze die Möglichkeit, deine Prüfungsarbeit gemeinsam mit deinen Eltern anzuschauen. Es gibt zwei wesentliche Gründe dafür: Erstens lernst du aus deinen eigenen Fehlern am besten. Zweitens kann es gelegentlich vorkommen, dass Punkte übersehen oder nicht korrekt gezählt werden. Diese Fehler sind selten, aber sie können vorkommen. Es ist immer gut, sicherzustellen, dass alles richtig bewertet wurde.

Wann gilt die Gymiprüfung für das Langzeitgymnasium als bestanden?

Die Vorleistungsnote ergibt sich aus dem Durchschnitt der Mathematik- und der Deutschnote im Zeugnis der 6. Primarklasse, 1. Semester (Herbstsemester, respektive Januarzeugnis). Die Prüfungsnote besteht zu je einem Viertel aus den beiden Deutschprüfungsteilen und zur Hälfte aus der Mathematikprüfung. Nach dem neuen Aufnahmereglement muss die Gesamtnote – also der Durchschnitt von Vorleistungsnote und Prüfungsnote neu mindestens einer 4.75 entsprechen.

Darf ich mit Bleistift schreiben bei der Gymiprüfung?

Zur Gewährleistung der Dokumentensicherheit müssen die Schüler ihre Prüfungen mit Füllfederhalter oder Kugelschreiber schreiben. Korrekturen sind jedoch mit Tipp-Ex und Tintenkiller erlaubt. Daher ist es ratsam, schon während der Vorbereitung mit diesen Schreibwerkzeugen zu üben.

Welche Sachen darf ich bei der Gymiprüfung benutzen?

Während der Gymiprüfung sind keine technischen oder elektronischen Geräte erlaubt. Du darfst weder ein Handy noch einen Taschenrechner benutzen. Auch Smartwatches sind nicht erlaubt. Da die Prüfungsräume mit Uhren ausgestattet sind, kannst du die Zeit auch ohne Handy im Auge behalten.

In Deutsch darfst du ein Wörterbuch oder einen Duden benutzen, um den Aufsatz zu schreiben. In Mathematik musst du Zirkel, Geodreieck und Lineal mitbringen.

Handyverbot bei der Gymiprüfung
Zirkel und Geodreieck bei der Gymiprüfung
Wörterbuch bei der Gymiprüfung

Wo wird die Gymiprüfung abgelegt?

Die Prüfungen finden an der Kantonsschule statt, bei der sich die Schüler*innen angemeldet haben. Detaillierte Informationen zum Prüfungsablauf erhalten die Angemeldeten direkt von der jeweiligen Schule.

Wo finde ich die alten Gymiprüfungen und Lösungen?

Du findest in unserem Prüfungsarchiv die alten Gymiprüfungen und Lösungen für Mathematik und Deutsch seit 2007. 

Kann ich auf die Gymivorbereitung verzichten, wenn ich in der Primarschule oder Sek gute Noten habe?

Nein, wer gute Noten in der Primarschule oder Sek hat, kann sehr schlechte Noten bei der Gymiprüfung haben.

Ich höre, dass man einen Notendurchschnitt von 4.75 haben muss, aber auch, dass man besser im Vergleich zu den anderen Prüfungsabsolventen sein muss. Was stimmt?

Beides ist richtig. Die Frage, ob man absolut besser oder relativ besser als die anderen Prüflinge sein muss, wird uns oft gestellt. Richtig ist, dass der Durchschnitt aus Vornote und Prüfungsnote mindestens 4,75 betragen muss und richtig ist auch, dass es sowohl für Mathematik als auch für Deutsch klare inhaltliche und kriteriale Vorgaben gibt. Das würde dafür sprechen, dass man absolut besser sein muss als die anderen Kandidaten. Die Prüfungskommission wartet aber in der Regel die Anzahl der Anmeldungen ab, um den Schwierigkeitsgrad der Gymiprüfung zu kalibrieren. Das bedeutet, dass eine 4,75 in der Gymiprüfung in einem Jahr mit weniger Anmeldungen leichter zu erreichen ist als dieselbe 4,75 in einem Jahr mit mehr Anmeldungen. Da jedoch die Zahl der Anmeldungen von Jahr zu Jahr zunimmt, stellen wir fest, dass die Gymiprüfungen von Jahr zu Jahr schwieriger werden, da nur eine bestimmte Anzahl von Schülern zum Gymnasium zugelassen wird. Die Entwicklung der letzten Jahre hat sogar dazu geführt, dass die Durchschnittsnote von 4,50 auf 4,75 angehoben werden musste. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

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